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Safe Sport Day 2026: Wir brechen das Eis auf!
Am 8. August ruft die internationale Sportgemeinschaft zum Safe Sport Day auf. Organisiert wird der Tag von Safe Sport International, einem der Gründungsmitglieder der International Safeguards for Children in Sport. Der Aufruf in diesem Jahr ist einfach formuliert: hinschauen, aussprechen, Verantwortung übernehmen. Der Bayerische Eissport-Verband beteiligt sich mit einer eigenen Kampagne, die zeigt, was in den vergangenen anderthalb Jahren im Verband bereits passiert ist.
Der Tag baut auf der Safe-Sport-Konferenz auf, die Anfang des Jahres in Kapstadt stattfand. Dort kamen Vertreterinnen und Vertreter aus dem Sport weltweit zusammen, um über Prävention, Meldewege und den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Sport zu sprechen. Safe Sport Day soll diese Arbeit sichtbar machen, für Vereine genauso wie für Verbände, Trainerinnen, Schiedsrichter, Eltern und Athletinnen und Athleten.
Das Motto für 2026 lautet: Schutz gilt jedem Kind im Sport. Gemeint sind damit nicht nur die jungen Athletinnen und Athleten selbst, sondern auch die Kinder und Jugendlichen, die den Sport in anderen Rollen mittragen, als Nachwuchsschiedsrichter etwa oder als Helfer bei Wettkämpfen. Wer nur an die Sportlerinnen und Sportler auf dem Eis denkt, übersieht schnell diese Gruppe.
Im BEV läuft die Arbeit dazu schon seit einiger Zeit. 2025 haben die Safe-Sport-Seminare des Verbands 969 Menschen erreicht, Trainerinnen und Trainer, Schiedsrichter, Athletinnen und Athleten sowie Vereinsvertreterinnen und -vertreter. 27 Veranstaltungen fanden in Präsenz statt, eine weitere online. In diesem Jahr sind es bislang schon 593 erreichte Personen, und der Verband hat das Thema in allen fünf Regionalversammlungen direkt mit den Vorständen der Eishockeyvereine besprochen.
Was heißt das für den Alltag in Halle und Verein? Für Trainerinnen, Trainer, Schiedsrichter, Betreuer und Funktionäre lässt sich die zentrale Regel kurz fassen: jedes Verhalten vermeiden, das falsch ausgelegt werden könnte. Klare Grenzen schützen nicht nur die Athletinnen und Athleten, sie schützen auch die Trainerinnen und Trainer selbst vor Missverständnissen.
Wer das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt, muss nicht erst sicher wissen, wie ernst die Lage ist, um sich zu melden. Karin Mußner ist die Safe-Sport-Beauftragte des BEV und unter safesport@bev-eissport.de erreichbar, für Fragen, Beobachtungen und Meldungen gleichermaßen.
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