33. Deutscher Polizei Eishockey Cup 2026 in Füssen
Füssen war 2026 erneut der Mittelpunkt des deutschen Polizei-Eishockeys. Beim 33. Deutschen Polizei Eishockey Cup (DPEC) trafen sich 24 Polizeimannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet zu drei intensiven Turniertagen voller Tempo, Einsatz und Teamgeist. Wie in jedem Jahr stand dabei der sportliche Wettbewerb im Zeichen von Kameradschaft und Begegnung.
Der Wettbewerb hatte längst seinen festen Platz im Kalender der Polizeisportgemeinschaften. Startberechtigt waren ausschließlich aktive Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Bundes und der Länder, was dem Turnier seinen besonderen Charakter verlieh.
Grußwort des Bayerischen Innen- und Sportministers
Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hatte die Schirmherrschaft übernommen und das Turnier im Vorfeld gewürdigt:
„Der 33. Deutsche Polizei Eishockey Cup 2026 in Füssen steht ganz im Zeichen der Begeisterung für eine der dynamischsten und traditionsreichsten Wintersportarten. Er ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Sport Menschen verbindet, auch über den anspruchsvollen Berufsalltag hinaus.“
Er hob dabei besonders die Werte hervor, die sowohl im Sport als auch im Polizeidienst von zentraler Bedeutung sind: Teamgeist, Respekt, Leistungsbereitschaft und Zusammenhalt. Sein Dank galt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den Ausrichterteams aus Landsberg am Lech und Schongau, ohne deren Engagement ein Turnier dieser Größe nicht möglich gewesen wäre.
Tradition, Organisation und besondere Atmosphäre in Füssen
Auch der langjährige Präsident und heutige Ehrenpräsident des Bayerischen Eissport-Verbandes, Dieter Hillebrand, hatte die Teilnehmer in Füssen begrüßt und die Bedeutung des Standorts hervorgehoben. Füssen war 2026 bereits zum 19. Mal Austragungsort des Turniers und damit ein fester Bestandteil der DPEC-Tradition.
Er betonte augenzwinkernd:
„Füssen wird mit der großen Anzahl der anwesenden Polizeibeamten in diesen Tagen die bestbehütete Stadt Deutschlands sein.“
Turnierverlauf und sportliche Höhepunkte
Im Finale standen sich die Zittau Frogs und die Peacemakers aus München gegenüber. In einem intensiven Endspiel setzten sich schließlich die Zittau Frogs mit 4:1 durch und sicherten sich den Turniersieg, während die Peacemakers einen starken zweiten Platz belegten.
Die Zittau Frogs als Turniersieger
Im schönen Zittauer Gebirge, im Eisstadion Jonsdorf, hatte das Team seine Wurzeln. Die Mannschaft besteht aus Polizeibeamten, die ursprünglich in Zittau ihren Dienst versahen und sich heute dienstlich über ganz Bayern und darüber hinaus verteilen. Einmal im Jahr kommt das Team zusammen, genau für dieses Turnier.
Ihr Spielstil ist geprägt von Kampfgeist, Disziplin und echtem Teamzusammenhalt. Die „Frogs“ stehen für eine klar strukturierte, mannschaftlich geschlossene Spielweise mit hoher Einsatzbereitschaft. Fairness und Respekt gehören ebenso dazu wie die Freude am Spiel. Unabhängig vom Spielstand wird bis zur letzten Minute alles gegeben.
Das erklärte sportliche Ziel ist dabei eigentlich bodenständig: das Niveau der A-Gruppe halten und den Klassenerhalt sichern. Umso bemerkenswerter ist der Turniererfolg beim DPEC 2026.
Siegerehrung mit starker Verbandsvertretung
Die Siegerehrung wurde von Dieter Hillebrand, Ehrenpräsident des Bayerischen Eissport-Verbandes e.V., durchgeführt. Vor Ort waren zudem BEV-Vizepräsident Alfred Doenicke sowie Geschäftsführerin Kristina Kovacevic, die gemeinsam die Leistungen aller Teams würdigten.
Dieter Hillebrand, BEV-Ehrenpräsident und BEV-Vizepräsident Alfred Doenicke mit den München Peacemakers
Eine besondere persönliche Note bekam das Turnier zusätzlich dadurch, dass Hillebrand selbst bis zu seinem 68. Lebensjahr noch aktiv für die Peacemakers München gespielt hatte.
Ein Turnier mit sportlicher Tiefe und gelebter Gemeinschaft
Der Deutsche Polizei Eishockey Cup 2026 in Füssen bestätigte einmal mehr seinen besonderen Charakter. Neben sportlich hochklassigen Spielen stand vor allem das Miteinander im Vordergrund.
Füssen bot dafür erneut den passenden Rahmen und zeigte, warum der DPEC dort seit vielen Jahren eine feste Heimat gefunden hat.
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