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Besser- moderner- sicherer: neue Chance für Bayerns Eissport!
Besser- moderner- sicherer: neue Chance für Bayerns Eissport!
Die Anforderungen an Eissportstätten entwickeln sich stetig weiter – im Regelwerk wie auch technisch und sportrechtlich. Gleichzeitig stehen viele Betreiber älterer Eishallen in Bayern vor der Herausforderung, bestehende Anlagen zu modernisieren und dennoch das Regelwerk aufgrund eines unverhältnismäßigen Aufwandes nicht in Gänze erfüllen zu können. Doch gerade nach solchen baulichen Veränderungen und bestehenden Abweichungen können im Schadensfall Haftungsfragen für Vereine, Betreiber und den Verband entstehen.
Rechtssichere Grundlage für den Spielbetrieb
Der Bayerische Eissport-Verband (BEV) bietet hierfür jetzt eine klare, praktikable und zukunftsweisende Lösung: Im Rahmen des Infrastrukturprojekts „Zukunft braucht Eis!“ wurde jetzt ein Verfahren zur Anmeldung von Umbaumaßnahmen entwickelt, das Vereinen und Betreibern bei Abweichungen vom Regelwerk erstmals eine strukturierte und rechtssichere Grundlage für den weiteren Spielbetrieb gibt.
„Das ist ein wichtiger Schritt, um unsere bestehenden Eisflächen für bayerische Traditionssportarten langfristig zu sichern. Unser Ziel ist eine möglichst lange Nutzungsdauer von bestehenden Eishallen mit einem rechtssicheren Spielbetrieb sowohl für den Verein, den Betreiber als auch den BEV“, erklärt BEV-Präsident Toni Weitl.
„Das neue Verfahren ermöglicht den Erhalt und die weitere Nutzung bei Abweichungen vom gültigen Regelwerk, die ansonsten nur durch unverhältnismäßig großen zusätzlichen Aufwand gewährleistet werden könnten“, erklärt „Zukunft braucht Eis!“-Projektleiter Markus Ott. Modernisierungsmaßnahmen die regelkonform umgesetzt werden könnten, seien davon nicht betroffen und könnten wie bisher ohne Antrag umgesetzt werden.
Rechtzeitig vor Beginn des Umbaus die formalen Grundlagen checken
„Wichtig ist, dass Vereine sich rechtzeitig, d.h. vor einer Bestellung oder dem Beginn von Umbaumaßnahmen mit uns in Verbindung setzen“, betont Toni Weitl. Der Antrag müsse im ersten Schritt formlos mit einer Beschreibung der Maßnahme, dem Ansprechpartner des Vereins und den Hinderungsgründen für eine regelkonforme Umsetzung an die Geschäftsstelle gesendet werden. „Alle weitere Schritte erfolgen dann einzelfallbezogen in der direkten Abstimmung.“
Mit dem neuen Anmeldeverfahren und dem damit verbundenen standardisierten, transparenten Prozess bietet der BEV eine verlässliche Orientierung für alle Beteiligten. So wird es möglich, Modernisierungen und Verbesserungen im Bestand auch bei Abweichungen vom Regelwerk abgestimmt und zukunftsfähig zu gestalten. „Wir wollen damit sicherstellen, dass sich unsere bestehenden Eishallen für Spieler, Zuschauer und Betreiber weiterentwickeln und damit sicherer und attraktiver werden“, erklärt Toni Weitl.
Bei Fragen zur Umsetzung oder Notwendigkeit einer Antragstellung können sich Vereine direkt an die Projektmailadresse zukunftbrauchteis@bev-eissport.de wenden.