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Starkes Face-off in der Eishockey-Stadt: Landshut erhält zwei „Partnerschulen des Wintersports“

Landshut baut seine Rolle als bedeutender Eishockeystandort weiter aus: Das Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut und die Staatliche Realschule Landshut werden ab dem Schuljahr 2026/2027 offiziell zu „Partnerschulen des Wintersports“ für die Sportart Eishockey ernannt.

Der Aufbau startet zunächst mit den fünften Klassen und wird in den kommenden Jahren schrittweise erweitert. Ziel ist es, talentierten Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportlern die bestmögliche Verbindung von schulischer Ausbildung und leistungssportlicher Förderung zu ermöglichen.

Kultusministerin Anna Stolz erklärt:
„Landshut atmet Eishockey! Deshalb freue ich mich sehr, dass wir an diesem traditionsreichen Standort mit der Staatlichen Realschule und dem Hans-Leinberger-Gymnasium gleich zwei neue ‚Partnerschulen des Wintersports‘ für die Sportart Eishockey zum neuen Schuljahr etablieren. Wir schaffen dadurch ein starkes Powerplay von schulischer Bildung und leistungssportlicher Förderung für unsere talentierten Nachwuchsathleten – und zwar auf allerhöchstem Niveau! Denn nur wenn Schule und Leistungssport Hand in Hand gehen, können sich unsere jungen Persönlichkeiten optimal entfalten und ihre Träume verwirklichen. Mein großer Dank gilt unseren engagierten Lehrkräften, Trainern und Partnern, dass sie unsere Schülerinnen und Schüler so leidenschaftlich und mit Rat und Tat auf ihrem Weg begleiten.“

Auch BEV-Präsident Anton Weitl betont die Bedeutung dieses Schrittes:
„Mit der Ernennung der vorgenannten Schulen zu ‚Partnerschulen des Wintersports‘ ist am Landesstützpunkt für Eishockey in Landshut ein weiterer Schritt zu Förderung des Nachwuchsleistungssports ermöglicht worden. Der Bayerische Eissport-Verband e.V. dankt allen Beteiligten, die mit ihrer Unterstützung diesen Weg geebnet haben und wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Förderung des Nachwuchsleistungssports einsetzen. Die Förderung des Nachwuchsleistungssports ist eine der Hauptaufgaben des Bayerischen Eissport-Verbandes e.V. und wird in Landshut in Zusammenarbeit mit den Schulen, der Stadt Landshut und dem EV Landshut durchgeführt.“

Große Freude über die Entscheidung herrscht auch bei Landshuts Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger:
„Der EV Landshut leistet seit vielen Jahrzehnten eine bundesweit anerkannte, herausragende Jugendarbeit, die auch der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft zugutekommt. Davon zeugen mehrere Dutzend Auswahlspieler und zahlreiche Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Durch die neuen ‚Partnerschulen des Wintersports‘ erhalten junge Talente nun die Möglichkeit, diese optimale sportliche Förderung vor Ort besser mit einer fundierten schulischen Ausbildung in Einklang zu bringen. Damit greifen wir einen langgehegten Wunsch des Vereins, von Eltern und Nachwuchssportlern auf und stärken nicht nur die Jugendarbeit des EVL, sondern den Eishockeystandort Landshut insgesamt. Ich bin sicher: Auch andere Sportarten können mittel- und langfristig von den neuen Einrichtungen profitieren. Mein Dank gilt Ministerpräsident Markus Söder, Kultusministerin Anna Stolz und der ganzen Staatsregierung, die dieses Projekt von der ersten Idee an unterstützt haben und nun möglich machen.“

Die neue Kooperation ist das Ergebnis enger Abstimmungen zwischen dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, den beiden Schulen, dem Bayerischen Eissport-Verband, dem EV Landshut sowie der Stadt Landshut.

Die „Partnerschulen des Wintersports“ sind ein gemeinsames Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus sowie der Wintersportfachverbände in Bayern. Ziel ist es, junge Talente heimatnah zu fördern und die Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport nachhaltig zu verbessern.

Weitere Informationen hier: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

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