News

Olympia-Woche 1: Eissport-Recap

Die Olympischen Winterspiele 2026 sind eröffnet – und die erste Woche hatte es für die Eissportarten bereits in sich. Vom Einzug der Athletinnen und Athleten ins Olympische Dorf über erste sportliche Highlights bis hin zur großen Eröffnungsfeier boten die Tage vom 5. bis 8. Februar einen stimmungsvollen Auftakt.

Ankommen im Olympischen Dorf

In den ersten Tagen nach der Anreise fanden sich die Athletinnen und Athleten im Olympischen Dorf ein, lernten die Gegebenheiten kennen und stellten sich auf die bevorstehenden Wettkämpfe ein. Die Stimmung im Team ist positiv, der Fokus klar auf die anstehenden sportlichen Herausforderungen gerichtet.

Wettkampfstätten in Mailand und Cortina

Die Wettbewerbe im Eishockey, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf finden in Mailand statt, wo moderne Arenen und eine begeisterte Kulisse für echtes Olympia-Feeling sorgen. Das Herren-Curling-Team tritt parallel dazu im traditionsreichen Cortina d’Ampezzo an und startet dort in das olympische Turnier.

Früher Auftakt für die Frauen-Nationalmannschaft

Noch vor der offiziellen Eröffnungsfeier griff die deutsche Frauen-Nationalmannschaft im Eishockey ins Geschehen ein. Zum Auftakt am Donnerstag unterlag das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod Schweden mit 1:4. Der frühe Führungstreffer durch Nina Jobst-Smith – der erste Olympia-Treffer der DEB-Frauen seit zwölf Jahren – machte Hoffnung, doch vor allem das starke schwedische Powerplay entschied die Partie zugunsten der Skandinavierinnen. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine überzeugende Leistung, die Mut für den weiteren Turnierverlauf machte.

Glanzvolle Eröffnungsfeier

Am Freitag folgte dann die große olympische Eröffnungsfeier, die an mehreren Orten gefeiert wurde. Der Mittelpunkt lag in Mailand, wo eine eindrucksvolle Show die Vielfalt, Kultur und Sportbegeisterung Italiens widerspiegelte. Als Fahnenträger führten Skispringerin Katharina Schmid und Eishockey-Superstar Leon Draisaitl das deutsche Team stolz ins Stadion.

Wichtiger Sieg gegen Japan

Am Samstag stand für die deutschen Eishockey-Frauen das zweite Vorrundenspiel auf dem Programm. Gegen Japan zeigte das Team einen starken und entschlossenen Auftritt und feierte einen verdienten 5:2-Erfolg. Bereits nach 44 Sekunden brachte Daria Gleißner Deutschland in Führung. Weitere Tore von Emily Nix, Nicola Hadraschek (2) und Laura Kluge sorgten für eine frühe Vorentscheidung.

Nach einem dominanten ersten Drittel (3:0) wurde die Partie phasenweise ausgeglichener, doch der deutsche Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.  Durch den Erfolg wahrte die Nationalmannschaft ihre Chance auf den Einzug ins Viertelfinale. In den kommenden Vorrundenspielen trifft Deutschland noch auf Frankreich und Gastgeber Italien.

Top-Ten-Platz im Eisschnelllauf

Am Sonntag sorgte Eisschnellläufer Gabriel Groß für ein sportliches Highlight aus deutscher Sicht. Über die 5.000 Meter belegte der 21-Jährige bei seinem olympischen Debüt in 6:14,40 Minuten einen starken zehnten Platz und sicherte den deutschen Eisschnellläufern damit das erste Top-Ten-Ergebnis dieser Spiele. Groß zeigte sich anschließend hochzufrieden und sprach von einer „zauberhaften Erfahrung“ auf olympischem Eis.

Blick nach vorn

Der BEV blickt gespannt auf die kommende olympische Woche, in der weitere Entscheidungen und emotionale Momente in den Eissportarten anstehen. Allen Athletinnen und Athleten werden maximale Erfolge und verletzungsfreie Wettkämpfe gewünscht.

←Zurück