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Das waren die Olympischen „Eissportspiele“ 2026!

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo sind vorbei, das olympische Feuer ist erloschen. Zwei Wochen lang boten sie uns viele spannende Wettkämpfe, Emotionen und Momente, die in Erinnerung bleiben werden. Für die bayerischen Eissportathletinnen und -athleten  standen sowohl Highlights als auch Enttäuschungen auf dem Programm.

Curling: Starkes Finale trotz verpasstem Halbfinale

Das deutsche Curling-Team, mit Skip Marc Muskatewitz (30), Benjamin Kapp (23), Felix Messenzehl (22) und Johannes Scheuerl (23) verabschiedete sich mit einem 6:4-Sieg gegen China aus den Spielen. Mit vier Siegen und fünf Niederlagen belegten die Europameister von 2024 Rang sieben – knapp am Halbfinalziel vorbeigeschrammt.

Trotz der Enttäuschung über verpasste Medaillenränge zeigte sich Muskatewitz stolz: „Ich bin enorm stolz, wir haben draußen alles gegeben.“ Scheuerl betonte die besondere Unterstützung der Fans: „Die deutschen Fans waren unglaublich, die ganze Woche, heute nochmal besonders.“ Der kleine Hype in der Heimat und die Wertschätzung durch prominente Unterstützer wie Mats Hummels machten die Teilnahme für die jungen Athleten unvergesslich.


Eiskunstlauf: Janse van Rensburg/Steffan verpassen Finale

Die Oberstdorfer Eistänzer Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan konnten ihren Traum vom Kür-Finale nicht realisieren. Ein Fehler in der Twizzle-Sequenz im Rhythmustanz kostete wertvolle Punkte, sodass sie mit 63,67 Zählern den 23. Platz belegten.

„Die Enttäuschung sitzt tief, aber ich bin unfassbar stolz auf den Weg, der uns hierher gebracht hat“, sagte Steffan. Der Fokus liegt nun auf den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften Ende März in Prag, wo das Paar ihre Tango-Kür präsentieren möchte.


Eishockey Herren: Viertelfinal-Aus gegen die Slowakei

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft zeigte bei den Olympischen Winterspielen 2026 eine Turnierleistung mit Höhen und Tiefen. Nach einem Traumstart gegen Dänemark (3:1) folgte eine bittere Niederlage gegen Lettland (3:4) sowie eine klare Vorrundenpleite gegen die USA (1:5).

In der Qualifikationsrunde zum Viertelfinale meldete sich das Team mit einem überzeugenden 5:1-Erfolg gegen Frankreich zurück. Die Mannschaft präsentierte sich dabei geschlossen und effizient im Abschluss. Im Viertelfinale gegen die Slowakei war jedoch Endstation: Mit 2:6 musste sich die deutsche Auswahl geschlagen geben.

 Nach starkem Auftakt und überzeugendem Sieg in der Qualifikationsrunde wechselten sich im Turnierverlauf gute Phasen und klare Niederlagen ab.


Eishockey Damen: Endstation gegen Kanada im Viertelfinale

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft erreichte bei den Olympischen Winterspielen 2026 das angestrebte Viertelfinale. Nach Siegen gegen Japan, Frankreich und Italien sicherte sich das Team bereits in der Vorrunde das Minimalziel.

Im Viertelfinale traf die Mannschaft auf Kanada und unterlag mit 1:5. Den deutschen Treffer erzielte Franziska Feldmeier in Unterzahl. Torhüterin Sandra Abstreiter zeigte über das gesamte Turnier hinweg starke Leistungen, während Kapitänin Daria Gleißner die Defensive organisierte und Verantwortung übernahm.

Bundestrainer Jeff MacLeod zog trotz des Ausscheidens eine positive Bilanz: Das Erreichen des Viertelfinals sei das Minimalziel gewesen, zudem habe das Team wertvolle internationale Erfahrung gesammelt.


Eisschnelllauf: Solide Auftritte ohne Medaillen

Bei den bayerischen Eisschnellläufern gab es ebenfalls einige erfreuliche Ergebnisse:

  • Maira Jasch zeigte ein starkes Olympia-Debüt über 5000 m und belegte Rang 8 mit 7:00,94 Minuten.

  • Anna Ostlender erreichte über 1000 m Platz 21, mit einer Zeit von 1:16,83 Minuten, und konnte damit ihre Form aus der Vorjahres-WM bestätigen. Über die 500m belegte sie den 27. Platz.

  • Hendrik Dombek belegte bei der Mitteldistanz über die 1500m Rang 19. Bei den Sprintdistanzen wurde er 16. über die 1000m und 28. über die 500m.

Alle drei bayerischen Starterinnen und Starter zeigten solide Leistungen, blieben aber von den Medaillenrängen noch etwas entfernt.

Bilder: @teamdeutschland

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