News

Eiskunstlauf-Nachwuchs in Oberstdorf: Training mit Weitblick

Drei Tage Training, gezielte Förderung und neue Impulse für eine nachhaltige Athletenentwicklung: Beim Landeskadersichtungslehrgang des BEV stand neben der sportlichen Ausbildung auch die Prävention im Mittelpunkt.

Vom 2. bis 4. Oktober 2026 versammelte sich der bayerische Eiskunstlauf-Nachwuchs zum Landeskadersichtungslehrgang des Bayerischen Eissport-Verbands (BEV) in Oberstdorf. In sechs Trainingsgruppen arbeiteten die jungen Sportlerinnen und Sportler an unterschiedlichen Grundlagen ihrer sportlichen Entwicklung. Ergänzt wurde das Trainingsprogramm durch einen Workshop des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT), der die Bedeutung einer gesundheitsorientierten Nachwuchsförderung in den Mittelpunkt rückte.

 

 

Technik, Ausdruck und Athletik als Grundlage

Der Lehrgang bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein vielseitiges Trainingsprogramm. Neben der Eistechnik standen Skating Skills und Ausdruck sowie Sprünge und Pirouetten auf dem Plan. Ballett und Tanz ergänzten die Einheiten auf dem Eis, während Athletiktraining weitere Grundlagen für die sportliche Entwicklung schuf.

Die Aufteilung in sechs Gruppen ermöglichte ein alters- und entwicklungsgerechtes Training. Ziel war es, die vorhandenen Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln und wichtige Grundlagen für die nächsten Schritte im Eiskunstlauf zu festigen.

IAT-Workshop: Prävention als Teil der Nachwuchsförderung

Ein besonderer Programmpunkt fand am Sonntag, 4. Oktober, statt. Jan Eisenbraun vom Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) Leipzig führte eine Schulung zum Plus Prevention Program (PPP) durch. Sie richtete sich insbesondere an die Heimtrainerinnen und Heimtrainer, die mit ausgewählten Sportlerinnen und Sportlern arbeiten.

Das Plus Prevention Program ist ein Screeningverfahren, das dabei unterstützt, funktionelle Auffälligkeiten und mögliche Risikofaktoren bei jungen Athletinnen und Athleten frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen des Verfahrens werden grundlegende Bewegungsmuster betrachtet, um mögliche Defizite sichtbar zu machen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können genutzt werden, um individuelle Trainingsschwerpunkte abzuleiten und präventive Übungen gezielt in den Trainingsalltag einzubauen.

Für die Trainerinnen und Trainer bietet das Programm damit einen konkreten Ansatz, um die sportliche Entwicklung ihrer Schützlinge nicht nur leistungsorientiert, sondern auch gesundheitsbewusst zu begleiten. Gerade im Nachwuchsleistungssport ist es wichtig, körperliche Voraussetzungen und mögliche Belastungsrisiken frühzeitig zu berücksichtigen. Prävention wird so zu einem festen Bestandteil der Trainingsplanung und kann dazu beitragen, die Athletinnen und Athleten langfristig zu unterstützen.

 

Eiskunstlaufnachwuchs begeistert!

2. März 2026|

Vier Tage lang stand das Eissportzentrum Oberstdorf ganz im Zeichen des bayerischen Eiskunstlauf-Nachwuchses. Beim Allgäu Cup und den Bayerischen Jugendmeisterschaften zeigten junge Athletinnen und Athleten vom 26. Februar bis 1. März 2026 eindrucksvoll, wie viel [...]

EM-Debüt geglückt!

19. Januar 2026|

Die Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Sheffield waren aus bayerischer Sicht ein besonderes Highlight:Mit Genrikh Gartung ging ein erst 18-jähriges Talent an den Start – und schrieb dabei Geschichte. Gartung war der jüngste männliche Teilnehmer dieser EM und [...]