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Deutsche Curler verpassen Playoffs bei WM in Ogden

Die deutschen Curler haben bei der Weltmeisterschaft in Ogden (USA) die angestrebten Playoffs verpasst. Das Team um Skip Marc Muskatewitz, mit Athleten aus Füssen und Oberstdorf, belegte nach der Round Robin den achten Platz und schied damit vorzeitig aus dem Turnier aus.

Dabei war die Ausgangslage vielversprechend. Nach starken Auftritten zu Beginn des Turniers, unter anderem Siegen gegen die USA (10:5), Tschechien (8:7), Südkorea (6:4) und Norwegen (7:6), lag die deutsche Auswahl zwischenzeitlich mit vier Erfolgen aus sechs Spielen aussichtsreich im Rennen um die K.o.-Phase.

In der entscheidenden Phase musste das Team jedoch mehrere Niederlagen in Serie hinnehmen. Gegen Top-Nationen wie Schottland (4:10), die Schweiz (6:7), Japan (4:10) und Schweden (3:8) fehlte letztlich die Konstanz, um sich in der engen Konkurrenz der 13 Nationen durchzusetzen. Die vierte Niederlage in Folge besiegelte schließlich das vorzeitige Aus im Kampf um die Playoff-Plätze.

Mit insgesamt vier Siegen und sechs Niederlagen beendet Deutschland die Weltmeisterschaft auf Rang acht. Das abschließende Vorrundenspiel hatte damit keinen Einfluss mehr auf das Gesamtklassement.

Trotz des verpassten Minimalziels zeigte das Team über weite Strecken, dass es mit der Weltspitze mithalten kann. Gerade in der ersten Turnierhälfte unterstrich die eingespielte Formation ihre Qualität und ihr Potenzial. Auf diesen Leistungen gilt es nun aufzubauen, um bei kommenden internationalen Wettbewerben wieder einen Angriff auf die Playoff-Ränge zu starten.

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