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Bayerische Hoffnungsträger bei der WM in Prag: Revanche und Premiere auf dem Eis
Die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Prag stehen für die bayerischen Starter ganz im Zeichen von Neuanfang und Bestätigung. Nach einer intensiven Olympiasaison wollen die Athletinnen und Athleten ihre Entwicklung unter Beweis stellen – mit klaren Zielen und frischer Motivation.
Im Eistanzen richten sich die Blicke auf Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan. Das eingespielte Duo aus Oberstdorf hat die Enttäuschung über das verpasste Kürtanz-Finale bei den Olympischen Spielen hinter sich gelassen und den Fokus neu justiert. Die vergangenen Wochen nutzten beide gezielt, um ihre Programme weiter zu schärfen und mit mehr Selbstvertrauen auf das Eis zu gehen. Ihr Anspruch ist es, diesmal beide Tänze sauber zu präsentieren und die Saison auf einem sportlichen Höhepunkt abzuschließen.
Parallel dazu rückt ein junger Athlet ins Rampenlicht: Genrikh Gartung gibt in Prag sein Debüt bei einer Weltmeisterschaft. Der 18-Jährige vertritt Deutschland im Einzel der Männer und ist zugleich der jüngste Teilnehmer im Feld. Schon die Qualifikation für das Kür-Finale der besten 24 wäre für ihn ein großer Erfolg. Für Gartung steht jedoch vor allem im Vordergrund, wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.
Das Programm der Titelkämpfe ist dicht getaktet: Den Auftakt macht das Kurzprogramm der Männer am Donnerstag, in dem sich entscheidet, wer den Sprung ins Finale schafft. Am Freitag folgt der Rhythm Dance der Eistänzer, bevor am Samstag die Entscheidungen in den Kür-Finals fallen. Den traditionellen Abschluss bildet am Sonntag das Schaulaufen der Besten samt Verleihung der ISU Skating Awards.
Übertragen werden die Wettbewerbe unter anderem im Livestream beim ZDF sowie bei Eurosport und Discovery+. Für die bayerischen Starter bietet sich damit die große Bühne, um ihre Saison mit starken Auftritten in Prag zu krönen.