Die Geschichte des Bayerischen Eissport-Verbandes e.V.

Der Bayerische Eissport-Verband (BEV) gliedert sich in die 5 Fachsparten Eishockey, Eisschießen, Eiskunstlauf/Eistanz, Eisschnelllauf/Short Track und Curling. Am 31.12.2009 wies der Verband 111.359 Mitglieder, darunter 21.202 Kinder und Jugendliche, in 1.545 Vereinen auf. Im Vergleich hierzu waren es am 15.09.1946  3.785 Mitglieder, darunter 1.670 Kinder und Jugendliche, in 89 Vereinen. 1.290 Trainer und Fachübungsleiter kümmern sich heute um die sportliche Aus- und Weiterbildung. Der BEV ist damit der größte Landeseissport-Verband unter den 15 Landeseissport-Verbänden Deutschlands und hat doppelt so viele Kinder und Jugendliche in seinen Reihen als der zweitgrößte Landeseissport-Verband, Nordrhein-Westfalen, insgesamt Mitglieder hat. Das spricht für die gute Nachwuchsarbeit im BEV und seinen angeschlossenen Vereinen. In Bayern ist der BEV der siebtgrößte Sport-Fachverband unter den 53 Sport-Fachverbänden des BLSV.

 

Der Bayerische Eissport-Verband feierte 1996 sein 50-jähriges Jubiläum seit Wiedergründung nach dem 2. Weltkrieg am 15. September 1946 in München. Erstmals wurde der Bayerische Eissport-Verband, der vorher Bayerischer Eislauf-Bezirk hieß, mit diesem Namen beim außerordentlichen Verbandstag des Deutschen Eislauf-Verbandes am 10. April 1925 in Berlin anläßlich einer Neugliederung des deutschen Verbandsgebietes neben Brandenburg, Ostdeutschland, Nordwestdeutschland, Südwestdeutschland, Sachsen, Thüringen, Niederschlesien und Oberschlesien als Landeseissport-Verband zugelassen. Damit wäre der Bayerische Eissport-Verband eigentlich im Jahr 1996 schon 71 Jahre alt gewesen.

 

Seit der Wiedergründung gab es 3 Verbandspräsidenten, die für eine jahrelange Kontiunität in der Verbandsführung sprechen.

 

Ferdinand Baumer:        1947 bis 1972

Ernst Gabriel         :        1972 bis 1988

Dieter Hillebrand    :        seit 23.04.1988